Montag, 31. August 2015

Die Vernichteten von Ursula Poznanski

Hallo liebe Lesedetektive,

heute schließe ich mit der Eleria-Trilogie von Ursula Poznanski ab :)


ACHTUNG SPOILER! 
Nicht die Handlungsangabe lesen, wenn ihr den zweiten noch nicht gelesen habt!!!


Lesedetektiv-Die Vernichteten
Die Vernichteten-Ursula
Poznanski

Reihe: Eleria-Trilogie

Verlag: Loewe Verlag
Seitenzahl: 528
Erscheinung: 2014

Thalia













Inhalt

Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis um das Virus, das so rasend schnell tötet. Weiß, dass es die Sphären und ihre Bewohner vernichten soll, aus Rache für den Raub zahlreicher Clan-Kinder. Ein entsetzliches Vorhaben. Doch zum Glück gibt es ein Heilmittel. Und dieses wird von Quirin bewahrt. Quirin, der jedoch nicht von dem tödlichen Plan abzubringen und mit einem Mal wie vom Erdboden verschluckt ist. Trotz widriger Umstände macht Ria sich auf den Weg, das Heilmittel zu finden und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft. 

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir wie schon bei den vorherigen Teilen sehr gut, die einzelnen Teile der Reihe passen optisch zusammen. Im Bücherregal sehen die Bücher auf jeden Fall toll aus, wie ich versichern kann :)

Der letzte Teil rund um Eleria beginnt unmittelbar nach den Geschehnissen des zweiten Teils. Nach der großen Auflösung ändert sich für die Charaktere vieles und es bilden sich Abgründe zwischen ihnen. Dazu kommen neue Beziehungen hinzu, die die Gesamtsituation in Bezug auf die Charaktere stark verkompliziert.

Inmitten dieser Geschehnisse steht wie bisher Ria. Auch Sandor gehört nun zu den Protagonisten. Insgesamt fokussiert sich die Handlung auf einige wenige Charaktere, die Handlung selbst dagegen erhält am Anfang einen ordentlichen Schubser, fällt in der Mitte weniger stark ausgeprägt aus und staut sich dann zusammen, um am Ende noch einmal den Leser richtig abzuholen.

Daher zuerst zu den Charakteren: Nach nun mittlerweile zwei Teilen mit den Lieben wachsen sie dem Leser stark ans Herz und es macht Spaß, mit ihnen mitzulachen, zu weinen und mitzufiebern. Auch wenn keine große, neue Überraschung im Finale lauert (auf die Charaktere bezogen), wird es nicht langweilig und eintönig, von ihnen zu lesen, was einer meiner Kritikpunkte zum ersten Teil ist. Ebenso "die Liebesgeschichte" (ich drücke es mal so aus, um nicht zu spoilern, wer die Bücher gelesen hat, weiß, wen ich meine) ist noch immer erfrischend und schön zu lesen.

Die Handlung bleibt trotz der ruhigeren Phase bis zum Ende fesselnd.
Dann allerdings kommt das Ende mit der unglaublichen Offenbarung. Diese ist nämlich in meinen Augen nicht allzu unglaublich, vieles davon hatte ich mir bereits gedacht, sodass ich die entscheidende Stelle zweimal lesen musste, um mir überhaupt sicher zu sein. Viele Teile davon sind bekannt aus anderen Werken, die mit diesem Mittel spielen, sodass die Überraschung bei mir nicht allzu groß war. Leider setzt die Autorin am Ende genau auf diese Überraschung beim Leser, sodass die finale Hochspannung nicht so ganz bei mir einsetzen wollte.

Besonders gut aber gefällt mir nach wie vor diese ganz eigene Welt, die Frau Poznanski in ihrer Trilogie geschaffen hat. Gerne kehre ich dorthin wieder zurück für ein zweites Mal Lesen :)

Fazit

Insgesamt ist das Finale der Eleria-Trilogie leider ein bisschen schwächer als sein Vorgänger. Das liegt daran, dass die große Überraschung mich nicht ganz überzeugen kann, womit die finale Spannung bei mir nicht richtig einsetzt.
Die Charaktere und die Handlung jedoch in dieser fantastischen Welt bereiten einen großen Lesespaß, sodass sich das Lesen dieser Reihe definitiv lohnt!

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4 von 5 Sternen

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